die (Nicht)Packliste von THE|trip

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So - die versammelte Packliste. Hat leider nicht alles in den Koffer gepasst. Was dann immer noch zu viel war, lest ihr hier.

So – die versammelte Packliste. Hat leider nicht alles in den Koffer gepasst. Was dann immer noch zu viel war, lest ihr hier.

Packen will gelernt sein

Inzwischen amüsieren wir uns selber köstlich über die Art und Weise, wie wir gepackt haben. Als würden wir in eine Gegend reisen, in der die Menschen noch Jagen und Sammeln und Hygiene oder Supermärkte noch unbekannte Wesen sind.

Denn, wir sind ehrlich, in manchen Belangen haben wir auf jeden Fall „falsch“ gepackt. Zu viel, zu vorsichtig, zu teuer.

Eine der ersten Lektionen, die wir hier gelernt haben: ALLES, wirklich ALLES was du auf Reisen brauchen könntest, gibt es hier zu kaufen. Und in den meisten Fällen sogar um einiges günstiger, als zu Hause.

Deswegen möchte ich in diesem Artikel meine Erfahrungen mit euch teilen. Denn nicht alles, was wir mitgenommen haben, war falsch.

Auf der Reise ist nach der Packliste



Bei Klamotten gilt ganz klar: weniger ist mehr. Erstens schleppt man sich sonst zu Tode. Zweitens bleibt weniger Platz für Shopping-Trophäen. Drittens sind die Wäschereien hier überhaupt nicht teuer.

Das braucht’s

An meinen Körper lasse ich nur Wasser und Merino-Wolle. Naja, fast nur. Mancher wird sich fragen: „Wolle? Asien?“ – Ja. Gibt nix besseres. Und hat nicht mehr viel mit den selbstgestrickten Wollsocken von damals zu tun. Hochfunktionelles Zeug wird damit inzwischen hergestellt. Besonders aus Merino. Und damit erspart man sich viel Gewicht, viele Wäschen und auch viel Gestank. Ob Socken, Unterwäsche, Short oder Shirt – ich liebe es! Vor allem von Icebreaker und Smartwool. Zwei Merino-Teile sind so gut wie 8 oder 10 Nicht-Merino-Teile. Hießt: eine Menge gespartes Gepäck! Zwar etwas teurer in der Anschaffung, dafür aber 1A-Qualität. Und dazu schick. Da kann man schon mal ein paar Euro mehr hinlegen – meiner Meinung nach. Vollgeschwitzt? Eine Nacht liegen lassen und am nächsten Morgen riecht das Teil wie frisch gewaschen. Ein Traum! Wenn ich könnte, würde ich nur Merino tragen. Aber das wird dann vielleicht doch ein bisschen teuer.

Worüber wir beide unglaublich froh sind, sind unsere Anti-Insekten-Longsleeves. Die waren eine richtig gute Anschaffung. Ja, man kann sich auch anderweitig gegen die Moskitos schützen, aber manchmal ist es schön, wenn man nicht auf Cremes, Sprays oder Moskitonetze angewiesen ist. Und auch wenn es langärmelige Teile sind: der Hersteller ist nicht doof und weiß natürlich, dass man solche Kleidung eher in warmen Gebieten einsetzt. Sie sind also sehr leicht und luftig – und dienen auch noch als Schutz vor der gemeinen Sonne. Wir haben uns für Produkte von ExOfficio entschieden. Ganz klare Empfehlung.

Meiner Meinung Must-Have: ein Schal. Universell einsetzbar. Egal ob gegen zu kalte Klimaanlagen, als Decke im eiskalten Bus oder um die Schultern doch mal zu bedecken, wenn man dies aus Respekt oder Anstand tun möchte. Ganz klare Empfehlung. Ob ihr dafür ein Tuch nehmt oder wie ich einen Schal, ob von zuhause oder für ein paar Euro hier kauft, spielt keine Rolle. Nur dabei haben solltet ihr einen – besonders die Mädchen.

Hier auf Bali haben wir uns außerdem angewöhnt, beide immer einen Sarong dabei zu haben. Falls wir mal in eine Zeremonie stolpern oder in ein hinduistisches Haus eingeladen werden, finden wir es einfach nett, durch diese Geste unseren Respekt vor der Religion zu zeigen. Arvids Bekannter Ingolf, der schon länger auf der Insel lebt, hat uns diesen Tipp gegeben und erzählt, wie oft ihm diese einfache Maßnahme schon wirklich beeindruckende und tolle Erlebnisse mit Einheimischen beschert hat. Und im Zweifelsfalle dient er auch super als Schal, Decke oder Kleid.

Das braucht’s nicht

Manches ist gleich daheim geblieben, anderes haben wir erst unterwegs als überflüssig entlarvt.

Zur ersten Kategorie gehört zum Beispiel ein drittes Paar Schuhe. Eigentlich mal für Vulkanbesteigungen und ähnliches gedacht. Aber das muss einfach in meinen Merrell-Trailrunning Schuhen gehen. Für etwas, was ich vielleicht nur zwei Mal in vier Monaten brauche, ist einfach kein Platz im Koffer.

Außerdem haben wir einige Vielfache zu Hause gelassen. Ein dünnes Langarm-Shirt statt zwei. Zwei Bikinis statt drei. 10 Oberteile statt 12. Es sind die kleinen Dinge, die den Koffer am Schluss zu gehen lassen.

Was wir uns auf jeden Fall hätten sparen können: Socken. Braucht es einfach nicht. Also, zwei Paar Merinos reichen aus. Wir hatten jeweils 6 bzw. 7 Paar Socken dabei. Eindeutig zu viel. Wer hier nicht die meiste Zeit in FlipFlops oder ähnlich offenem Schuhwerk herum läuft, ist selber Schuld.

Darüber hinaus haben wir beim Packen immer an die Konventionen gedacht. Oft ist zu lesen, dass man „muslimisch-konform“ packen sollte. Also, lange Hosen und „anständige“ Oberteile. Ergo haben wir das brav gemacht – und bisher kaum gebraucht. Wir waren nun schon an einigen Plätzen, die große religiöse Bedeutung haben. Entweder, man hat als Tourist sowieso keinen Zutritt zu wirklich wichtigen Bereichen, oder es werden einem passende Kleidungsstücke zur Verfügung gestellt. Und auch im Alltag fällt man nicht negativ auf, wenn man nicht komplett bedeckt rumläuft. Wie immer hilft ein wenig Gespür für die Umgebung, keine Fehler zu machen.

Fazit

Generell finden wir: beim nächsten Mal oder wenn ihr loszieht – nehmt lieber zwei Shirts weniger mit und habt somit Platz für Neuanschaffungen. Denn glaubt mir, hier gibt es so viel Zeug. Auch als nicht-Shopping-Queen kann man manchmal einfach nicht widerstehen. Vor allem bei den Preisen.

Noch dazu kostet Waschen praktisch nichts. Erst heute haben wir eine Ladung von der Wäscherei abgeholt. Und für 1/3 unserer gesamten Kleidung 62.000 Rupiah bezahlt. Also 4 Euro. Laundrys gibt es überall. Manche kassieren pro Kilo, andere verlangen Stückpreise. Bei den einen hat man seine Wäsche – Dank Trockner – schon nach wenigen Stunden wieder. Bei anderen am nächsten Tag und luftgetrocknet – gerade für empfindliche Teile die bessere Lösung. Ordentlich gefaltet sind die Sachen – und toll riechen tun sie auch.

Und auch wenn die Religion nicht der Hauptgrund ist: es kann trotzdem ganz hilfreich sein, wenn der Koffer mehr als Badeshorts und Spagetti-Hemdchen beinhaltet. Neben religiösen Stätten gibt es auch die ein oder andere Bar oder nette Restaurants, die einen gewissen Dress-Code erwarten. Nicht überkandidelt, aber auch nicht das Strandoutfit.
Zwei Kleidungsstücke befinden sich noch im Gepäck, die ich zwar noch nicht benutzt habe, bei denen ich aber nicht ausschließe, dass ich noch froh sein werden, sie dabei zu haben. Einmal die Regenjacke. Denn vielleicht überlegt es sich die seit Wochen erwartete Regenzeit ja doch noch anders und schaut vorbei. (Aber auch dann heißt Regenzeit nur, dass es mal eine Stunde oder so regnet. Und kein Dauernass von oben.) Und das zweite ist meine dünne Kapuzenjacke von Icebreaker. Aber spätestens wenn wir auf 3000 Meter Höhe auf irgendeinem Vulkan stehen werde ich wohl froh sein, sie dabeizuhaben.




Weiter also mit Ausrüstung. Wozu für uns auch alles technische zählt. Hier haben wir die wenigsten Fehler gemacht. Sondern eher einiges richtig. Sag ich jetzt mal so.

Das braucht’s

Wir sind sehr froh, über unsere kleinen und doch so starken MacBook Pro 13″ Laptops. Die beste Entscheidung ever. Zur Absicherung haben wir jeweils eine externe Festplatte, die aber immer im Gepäck des anderen mitreist. So bleiben im Zweifelsfall alle Daten einmal bei uns.

Und auch wenn ich zuhause durch und durch Bücher- und Papiermensch bin: Mein Kindle Voyage ist toll! Es war ein bisschen ein Selbstversuch. Mein erster E-Reader. Mal schauen, ob ich damit klar komme. Und das tue ich. Eine Dauerlösung wird es für mich bestimmt nicht, dafür blätter ich einfach viel zu gerne und habe den Geruch von bedruckten Seiten in der Nase. Aber für die Reise kann ich mir nichts besseres vorstellen. Lesestoff für Wochen und einen Akku, der fast genau so lange hält. Der kleine schwarze für die Handtasche. Oder den Rucksack.

Wirklich ausgezahlt, und das im wahrsten Sinne und auch schon wiederholt, hat sich unser kleiner Wasserentkeimer. Das ist ein Stab, der mit UV-Licht jedes Wasser trinkbar macht. So gut, nicht immer neue Plastikflaschen kaufen zu müssen. Man lebt einfach definitiv umweltfreundlicher, günstiger und unabhängiger. Geschmacklich mag das Wasser nicht immer die beste Qualität haben, aber es wir einem auf jeden Fall kein Bauchgrummeln bereiten.

Nicht verzichten wollen wir definitiv auf unsere kleine, aufblasbare und ausdauernde Solarlampe. Mit der schönen Beleuchtung haben die Asiaten es nicht so. Heißt, man hat meistens die Wahl zwischen Neon-Deckenleuchte oder nix. Da ist es schön, einmal drauf zu drücken und schon hat man ein Licht, bei dem man schön sitzen, lesen, schreiben oder spielen kann. Geht natürlich alles auch mit ner Stirnlampe (haben wir auch dabei), aber so ist halt ein gutes Stück stil- und stimmungsvoller.

Das braucht’s nicht

Aus meiner Sicht ist (bisher) das einzige Ding aus dieser Kategorie, was ich wirklich völlig umsonst mitgenommen habe, meine Digitalkamera. Eigentlich ein tolles Teilchen von Olympus. Stoßfest und wasserdicht. Und macht schöne Bilder. Aber: mein iPhone leider auch. Und das habe ich sowieso immer dabei. Und das Datenhandling ist auch deutlich einfacher.

Fazit

Das ist wohl die Abteilung im Gepäck, die sich von Reisendem zu Reisendem am meisten unterscheiden wird. Je nach Art, Länge und Grund des Trips wird es vieles von unserer Liste wohl nicht brauchen. Denn ich hoffe, niemand nimmt auf einen zwei Wochen Urlaub nach Spanien seinen Rechner zum Arbeiten mit.

Wir haben auch lange überlegt, wie sinnvoll es ist, mit zwei Rechnern loszuziehen. Neben dem ganzen anderen teuren Technik-Kram, der sowieso schon auf der Liste stand. Aber: wie oben schon angekündigt haben wir hier alles richtig gemacht. Da wir diese Reise nun mal auch im weitesten Sinne beruflich verwerten wollen, wäre ein einzelner Rechner einfach nicht ausreichend gewesen.

Angst ob der teuren Ausrüstung, vor Dieben oder dass sie uns auf anderen, unschönen Wegen abhanden kommt, hatten wir bis jetzt nocht nicht. Klar, das Wichtigste reist immer im kleinen Rucksack und somit direkt bei uns. Die Sache mit den zwei externen Festplatten beruhigt die Nerven noch zusätzlich. Denn die Gerät an sich sind alle versichert. Die Daten gibt uns aber keiner wieder.

Eine Sache, die hier vielleicht noch reingehört: es lohnt sich nicht, oder kaum, mit einer technischen Neuanschaffung auf eine Reise nach Indonesien oder Malaysia zu warten. Die Preise unterscheiden sich nur marginal. Dafür hat man dann im Zweifelsfalle Ärger mit der Garantie, dem Kundenservice oder dem Zoll. Egal ob Apple-Produkte oder Kamera(zubehör) – es ist zwar alles zu finden, aber zu ähnlichen Preisen wie bei uns.




Ja, das ist wahrlich ein lustiges Thema. Hier haben wir wohl am falschesten gepackt. Und die größten Überraschungen erlebt.

Das braucht’s nicht

In diesem Punkt bin ich wohl doch Mädchen. Und auch noch Gewohnheitstier. Es gibt ebenso gewisse Produkte, an die man sich gewöhnt hat und die man gerne bei sich haben möchte. Also alle geliebten Cremes, Tiegelchen und Töpfchen eingepackt – um dann festzustellen, dass es Nivea, Colgate & Co auch hier gibt. In jedem Supermarkt.

Bisher habe ich wirklich noch nichts entdeckt, was ich nicht auch hier hätte kaufen können. Vielleicht nicht exakt ganz genau das, was ich von zu Hause kenne und liebe. Aber auf jeden Fall vergleichbare Produkte, die ihren Aufgabe bestimmt ebenso gut erfüllen.

So sparsam sind wir mit unserem festen Shampoo von Lush zu Hause umgegangen. Wir wollten es unbedingt mitnehmen. Und sind dann am ersten Tag in Singapur an einem Lush-Laden vorbeigelaufen.

Arvid ging es aber zum Glück ähnlich. Er hat nach dem Motto gepackt „Oh Gott, ob man in Südostasien Zahnpasta kaufen kann?????“ Ist also wohl doch kein reines Mädchenproblem.

Das braucht’s

Bei der Reiseapotheke ist es nicht ganz so schlimm. Zu manchem Zeitpunkt mag sie uns ziemlich übertrieben vorgekommen sein. Nach einem Monat unterwegs kann ich aber sagen, dass wir wohl doch die richtige Mischung zwischen Vorsicht und Paranoia gewählt haben. Bis auf die Malaria-Sachen und das Antibiotikum kam alles schon mindestens einmal zum Einsatz.

Eine Sache, die es sich aber lohnt, von zu Hause mitzubringen: Sonnencreme. Gibt es hier auch. Aber nur SEHR teuer von Nivea. Alternative: Manche Bodylotions hier haben einen „eingebauten“ Lichtschutzfaktor. Der liegt dann aber häufig bei nicht mal 20. Die Einheimischen und ihre Haut in dieser Gegend brauchen eben nicht wirklich Schutz. Oder besser: anderen. Sonnenbrand kenne die wahrscheinlich nicht. Und die schädliche UV-Strahlung halten sie sich vornehmlich mit langer Kleidung vom Leib. Für uns aber keine echte Alternative: wir schwitzen uns schon in kurzen Klamotten zu Tode.

Örtchen in Asien

Und dann ist da ja noch die Sache mit der Pipibox. Es ist definitiv ratsam, immer ein Desinfektionsgel und irgendwas dabei zu haben, was man als Klopapier benutzen kann. Man weiß nie in welchem Zustand das nächste Örtchen sein wird. Zum Sitzen oder Hocken, zum Wischen oder Spülen, frisch geputzt oder keimig. Ich bin bei der Sache nicht pingelig – dafür war ich zu oft auf Festivals und bin zu gerne in der Natur unterwegs. Aber wir und unsere Abwehr sind nun mal was anderes gewöhnt. So, von der Keimseite her.

Ja, ich bin inzwischen Fan – oder sagen wir, ich habe die Vorteile einfach erkannt – von Toiletten ohne Sitz. Einfach Loch und drüber hocken. Und auch die können richtig schick und modern sein. Auf jeden Fall ist mehr akrobatisches Können von Nöten. Dafür gibt’s auch keine voll gepinkelten Klobrillen.

Für die Sache mit der Brause (oder auch nur nacktem Schlauch) bzw. dem Wassereimer statt Klopapier neben der Toilette, habe ich etwas länger gebraucht. Die Brause konnte mich inzwischen überzeugen – der nackte Schlauch und der Wassereimer zum Schöpfen noch nicht ganz. Vielleicht fehlt mir aber auch einfach noch die richtige Technik. Dazu sollte es mal YouTube Videos geben. Fakt ist: sei auf alles vorbereitet, dann kannst du deine Geschäfte hier wunderbar erledigen.

Fazit

In dieser Abteilung kann man neben jede Menge Gewicht und Platz vor allem wahrscheinlich auch eine Menge Geld sparen. Was also die Drogerieartikel angeht: nichts extra kaufen, keine Neuanschaffungen und ähnliches. Einzige Ausnahme: Sonnencreme.




Und sonst so?

Und wo tun wir unsere ganzen Sachen und Erkenntnisse nun rein? Ich habe einen sogenannten Kofferrucksack. Lässt sich so bequem tragen wie ein Rucksack und dank stabiler Seitenwände ebenso bequem bepacken und durchsuchen wie ein Koffer. Arvid hat sich für fast das gleiche Modell entscheiden. Nur etwas größer. Und komfortabler. Mit Rollen unten dran. Um diese habe ich ihn zwar schon das ein oder andere Mal kurz beneidet. Aber da der Tragekomfort bei meinem „kleinen“46-Liter-Osprey auch voll bepackt noch sehr hoch ist, kann ich darüber hinweg sehen. Und ich spare mir Gewicht.

Da unser Trip nun mal kein klassischer Backpacking-Trip mit viel Laufen und Ortswechseln ist, liegt der Schwerpunkt eher bei der „guten Bedienbarkeit“. Und die ist bei beiden Modellen einmalig gut. Die Vielseitigkeit ist einfach nicht zu schlagen. Viele kleine Netzfächer, Taschen und Unterteilungen, diverse Möglichkeiten zum Sachen befestigen und starke Kompressionsriemen – was will man mehr. Wer sich also nicht entscheiden kann, ob Rucksack, Rollkoffer oder große Tasche, der findet in dieser Kategorie die Lösung seines Problems.

Einen Dummy-Geldbeutel haben wir auch dabei. Das ist eine schöne Idee, die ich mal auf irgendeinem Blog gelesen habe: Zusätzlich zum richtigen Geldbeutel nimmt man noch einen zweiten mit. In den tut man ein paar wichtig-aussehende aber bedeutungslose Karten, ein bisschen Landeswährung und vielleicht sogar den ein oder anderen Dollarschein. Den kann man dann im Zweifelsfalle einem bösen Menschen in die Hand drücken, wenn der einen nicht ganz so freundlich um etwas Geld bittet.

Auf den ersten Eindruck sollte der ideale Dummy-Geldbeutel wie ein richtiger wirken. Daher sind natürlich besonders ausgediente Kreditkarten und ähnliches ideal. Die Täuschung soll nur so lange anhalten, bis der Dieb drei Ecken weiter ist und sich seine Beute genauer ansieht. Die Idee ist so unaufwendig und leicht, dass ich sie auf jeden Fall weiterempfehle. Denn im Zweifelsfall erspart sie eine Menge Ärger

*aufholzklopf* Bisher hatten wir zum Glück noch keine annähernd bedrohliche Situation. Den Dummy haben wir trotzdem schon mal gebraucht. Und zwar bei einer Polizeikontrolle. Das Allheilmittel bei jeglichem „Vergehen“ hier auf Bali ist, dem mehr oder weniger netten Menschen in Uniform einfach 50.000 oder 100.000 Rupiah in die Hand zu drücken. Das entspricht momentan 3,25 bzw. 6,50. Ist normal hier, macht jeder so. Und so lange man nicht wirklich Scheiße gebaut hat, funktioniert das auch einwandfrei. Blöd ist nur, wenn man seinen Geldbeutel rauszieht um eben dies zu tun, und dann werden noch weitere 20 Scheine sichtbar. Dann gibt der Polizist sich natürlich nicht ganz so schnell zufrieden. Also, (dann) leeren Dummy-Geldbeutel gezeigt und alles war gut. *aufholzklopf*

Für uns ganz wichtig und toll, dass das mittlerweile möglich ist: alle wichtigen Dokumente, Papiere, Karten und Ausweise einmal als Scan in der Dropbox hinterlegt. Im Fall des Falles ist es toll zu wissen, dass man von jedem Ort mit Internet-Anschluss an seine wichtigsten Papier kommt.

Das Thema Software, Apps & Co verdient zwar eine eigene Seite. Da sich aber bei der Dropbox die Themen Packliste und Programme überschneiden, taucht sie hier schon mal auf.




Packliste à la Dommi

Kleidung

Sport

  • Sport BH Run von Shock Absorber
  • 1 x Sportunterwäsche von Odlo
  • 1 x Sport Oberteil von H&M
  • 1 x Laufshirt von adidas
  • 1 x Shorts „Dart“ von Icebreaker
  • 1 x Hüfttasche NeoBelt von Deuter, um Handy & Co dabei zu haben
  • 1 x rutschfestes Yoga-Handtuch von ALDI

Ausrüstung

Technik

Hygiene

  • Universalwaschmittel für Haut, Haare, Geschirr & Wäsche
  • Wäscheleine von Sea to Summit
  • Reisehandtuch | schnell trocknend und super leicht
  • Kulturbeutel von Osprey
  • beschichteter Packbeutel für größere Flaschen & Co
  • Desinfektions-Gel
  • Shampoo von Lush
  • Duschgel
  • Haarzeug
  • Haargummis
  • Haarspangen
  • Bürste
  • Deo
  • Parfümproben
  • Tagescreme mit LSF
  • Wimpertusche
  • Puder
  • Oil absorbing Sheets
  • Waschtücher
  • Nivea soft Universalcreme
  • Lippenbalsam mit LSF
  • Sonnencreme
  • After-Sun
  • Anti-Mücken Spray von Nobite
  • Verhütung
  • Tampons
  • Slipeinlagen
  • Diva Cup
  • Venus Rasierer Reiseformat + Klingen
  • Zahnbürste
  • Zahnpasta

Apotheke

  • Bepanthen-Salbe
  • Cortison-Salbe
  • Fenistil
  • Ibuprofen
  • Antibiotikum
  • Nasenspray
  • Malaria-Prophylaxe
  • Malaria Notfallmedikament
  • Imodium Akut
  • Iberogast
  • Elektrolyte
  • Erste Hilfe Set

Papiere

  • Reisepass
  • Personalausweis
  • Passbilder
  • Führerschein
  • internationaler Führerschein
  • US-Dollar
  • Kreditkarten
  • internationaler Organspendeausweis
  • Impfass und Segelschein als Scan in der Dropbox

Sonstiges

  • Plastikbeutel mit Zip-Verschluss
  • Plastiktüten
  • Beutel für Schuhe
  • Reise-Nähzeug
  • Büroklammern
  • Schnipsgummis
  • Sicherheitsnadeln
  • ein paar Meter Schnur
  • eine kleine Rolle Tape
  • Dummy-Geldbeutel
  • Stifte
  • Visitenkarten
  • Stoffbeutel für dies und das
  • Karabiner
  • kleine München bzw. Bayern-Mitbringsel für nette Menschen


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